Da mein E-bike ja nicht mehr funktioniert, werde ich den heutigen Tag ohne Unternehmung, sondern mit kümmern darum und dies und das, verbringen. Die Recherchen im Internet brachten nicht viel bezüglich möglicher Ursache beim E-bike und die naheliegenden hatte ich schnell ausgeschlossen. Das Fahrradgeschäft im Nachbardorf hat montags komplett geschlossen und das im nächst größeren Ort öffnet um 14:00, ist aber am Mittwoch geschlossen. Ich entschied mich für letzteres und fuhr mit dem Auto+Rad für 15:00 hin. Da war aber alles verrammelt und verriegelt, also warten auf morgen und den anderen Laden.

Jutta radelte vormittags nach Cambo les Bains und schaute sich dort um, ich machte einen Großeinkauf mit dem Auto in einem Super U etwa 15km entfernt.
Jetzt noch etwas zu unserer speziellen Lage hier im „Ondoria“. Im Dorf Itxassou beginnt die schmale Straße entlang der Nive, die zu unserer Unterkunft führt. Ab dort ist die Straße in den Sommermonaten außer für Anlieger und Durchgangsverkehr gesperrt, der Hintergrund hierfür ist der „Pas de Roland“. Wenn auch für uns unverständlich, aber wohl ein sehr berühmtes Ausflugsziel. Es handelt sich hierbei um einen Felsen mit einem kreisrundes Loch von etwa 1,20m Durchmesser.
Der Legende nach ging Roland, Karls Neffe , im August 778 durch diesen Ort um die Sarazenen (in Wirklichkeit die baskische Vasconne-Miliz) in Spanien mit Hilfe seiner Armee abzuwehren. Ein großer unpassierbarer Fels versperrte sich jedoch den Weg. Eine erste Legende erzählt, dass diese Höhle von einem Huf vom Roland-Pfer gegraben wurde. Eine zweite erzählt, dass Roland nicht in der Lage war, seinen Weg fortzusetzen, sein Schwert (genannt Durandal) schwang und selbst eine Passage schnitt, um dieses Hindernis mit seinen Soldaten zu überwinden.


Keine Ahnung, ob das der Grund dafür ist, dass die Franzosen/Touristen so wild auf den Pas de Roland sind, jedenfalls sind hier immer sehr viele Menschen auf der etwa 1,2km langen Straße entlang des Nive unterwegs. Letztere wird übrigens auch oft von Rafting- Bootes-Touren befahren.



Am Abend gab es noch ein Bierchen im Garten am Haus, als Abendessen kochte ich Pellkartoffel und Kotelette mit Champignon Rahmsauce. Später am Abend dann noch ein legendäres Matermind Spiel, bei dem ich in der 2 Reihe schon lösen konnte. (okay, das war nur zum Teil Können! 😉 )


1. August 2025 um 20:26
Das war ausschließlich Glück!!!