Wanderung zum Gipfel von La Rhune

Jutta hatte bei Komoot eine Wanderung zum „La Rhune“ gefunden, die wir heute angehen wollen. Sie startet etwa 25km entfernt von hier und geht hinauf auf einen scheinbar sehr berühmten Berg hier in der Region.

Zuvor jedoch fuhren wir nach Frühstück etc. zum Radladen Bik’off. Der Chef dort war sehr bemüht und engagiert mir zu helfen, am Ende jedoch vertröstete er mich auf morgen kurz vor Ladenschluss und der Hoffnung, dass er in den nächsten beiden Arbeitstagen Zeit finden würde nach meinem Rad Problem intensiver zu schauen.

Etwa 10:15 starten wir unsere Wanderung etwas oberhalb des Ortes Sare. https://www.komoot.com/de-de/tour/2446069619

Wie man hier der Grafik schön entnehmen kann, ging es im ersten Teil der Wanderung beharrlich bergan, mal über einen felsigen Pfad, mal über Graswege zwischen großen Farn-Flächen, mal steil hoch zu felsigen Übergängen….. immer jedoch in Hörweite von Pferdeglocken Gebimmel! Ja genau, es waren Pferde und keine Kühe, die mit ihrem Geläute für gewohnte Klänge aber ungewohnte Bilder sorgten.

Den größten Teil der Strecke laufen wir fast genau auf der französisch/spanischen Grenze und vor Allem gehen wir auf 4km Strecke mehr als 650HM bergauf! Der Gipfel ist irgendwie der hässlichste, den man sich nur vorstellen kann. Dort stehen 2 riesige Masten, es gibt die Bergstation einer Zahnradbahn, die hunderte (vielleicht auch tausende) Besucher täglich ausspuckt und 3 große gastronomische Häuser. Wir finden es jedoch furchtbar hier oben! Wobei man zugeben muss, dass das Wetter auch ziemlich grauslig ist heute hier oben.

Vielleicht liegt die Anziehung ja darin, dass man bei guten Wetter auf den Golf von Biskaya, und im 360° Panorama Blick auf 2 Länder schauen kann.

Wir kehrten noch ein um uns etwas aufzuwärmen und begaben uns dann auf den Rückweg. Dieser führt uns über eine etwas andere Route und ist etwas länger. Sehr markant war hier vor allem, dass wir mindestens 30 Geier in Sichtweite sitzend oder im Flug beobachten können. Das ist irgendwie schon beeindruckend und wir fragen uns wovon so viele Vögel, die nur Aas verzehren satt werden.

Gegen 15:00 waren wir wieder am Auto und fuhren in den Ort Sare hinunter, den wir uns noch ausschauten. Interessant in den Dörfern hier ist, wie auf dem rechten Foto unten zu sehen, dass es immer diese Form von Plätzen mit der Mauer gibt, egal wie klein der Ort ist. Das ist ein öffentliches Spielfeld für Pelote, ein Spiel baskischen Ursprungs. https://de.wikipedia.org/wiki/Pelota

Wieder zu Hause spielten wir noch eine längere Runde Beach Ball über das Volleyballnetz, sehr zur Belustigung des Senior Patros, der im Garten saß. Abends gab es Reste der vergangenen Tage, als Abendessen, u.a. einen fantastischen Reissalat, den Jutta gezaubert hat.

1 Kommentar

  1. 30 Geier. Wahnsinn.

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