Heute alles erstmal wie immer, auf den Sonnenaufgang warten, schwimmen, aufwärmen, Sudoku vor dem ersten Kaffee und dann ein ausgiebiges Frühstück.

Ich spazierte zum Radladen „bicicletes Portocolom“ um dort mein Rennrad abzuholen. Der Chef hatte für meinen gewünschten Zeitraum nur noch ein Aluminiumrad da und ich könne ja morgen gegen ein Carbonrad tauschen. Okay, dann eben so. Er montierte Pedale, und meine Handyhalterung, stellte die Sattelhöhe noch ein und fertig. Beim Preis wollte er mir dann einen Tag Alu und 3 Tage Carbon in Rechnung stellen, das lehnte ich dankend ab und zahlte 4Tage Carbon, das ist um 4€ billiger.

Wieder am Hotel angekommen, eincremen, umziehen, Tour aufs Handy laden und um 11:00 saß ich im Sattel. Ich drehte die vorgegebene Tour nochmal um, damit ich den heftigsten Anstieg vor der Pause in Petra habe. Los ging’s also erst nach Westen und dann in nördlicher Richtung.

Die Straßen waren zu Beginn der Tour sehr schlecht, sind allerdings aus sehr kleine kommunale Straßen. Es gab viel zu sehen, das Wetter ist strahlend sonnig und auch schon ziemlich warm. Eine große Anzahl blühender Pflanzen auf den Feldern und am Straßenrand. Mit knapp 20km erreichte ich Felanitx und mit 37km dann schließlich mein Ziel Petra. Mit Jutta war ich ja meist im Norden untergebracht, da sind wir schon oft in Petra gewesen und haben die kleine Pause auf dem Platz mit dem Springbrunnen immer sehr genossen.






Es ist schon sehr viel los hier, Rennradfahrer*innen wohin man schaut. Gute Stimmung und bei dem strahlenden Sonnenschein auch keine langen Gesichter. 😉 Nach der kurzen Pause ging es auf den Rückweg, zuerst die lange Abfahrt auf der M 3331, hatte sich doch gelohnt die Tour zu drehen, denn die Fahrt hoch ist nicht ohne. Weiter bis nach Manacor, der größten Stadt hier in der Nähe und Nummer 2 auf Mallorca und schließlich weiter in Richtung Südosten nach Portocolom zurück. 15:30 war ich ziemlich platt wieder im Hotel, kurz an die Bar, 2 Sprudel und 2 Bier und dann ab unter die Dusche.


Am Abend wieder ein leckeres und reichhaltiges Buffet Abendessen und noch etwas TV und müde ins frisch gemachte Bett, jeden Abend in ein frisch gemachtes Bett zu gehen ist schon Luxus, keine Ahnung wie die Damen immer die Lacken und Decken so akkurat einschlagen, aber echt angenehm. Ach ja, noch eine letzte Info…. die Benzinpreise hier an den Tankstellen würden deutsche Herzen höher schlagen lassen!

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