Die Nacht war gut, die Matratze weder zu hart noch zu weich. Jutta fährt heute wieder nach Ahaus zu ihrer Mutter um Termine wahr zu nehmen und sicher wieder viele Dinge zu erledigen. Ich nutzte die Zeit bis zum Frühstück, das ab 8:00 eingenommen werden kann (also gibt es auch dann erst den ersten Kaffee) für die Mutprobe im Pool. Die Pool Zeiten sind von 10:00-18:00, aber die nette Dame an der Rezeption meinte, was niemand sieht das….. Also stand ich um 7:00 am Pool und wagte mich mutig ins Becken. Es war sehr, sehr kalt darin, ebenso viel Laub/Dreck, aber noch ist die Saison jung und ich hatte wirklich andere Probleme. Mit jeder Bahn zogen sich die Blutgefäße weiter zusammen und nach 20 Minuten, 10 Minuten früher als geplant musste ich raus aus dem Wasser.


Zum Frühstück zog ich alle warmen Sachen an, die ich mitgebracht habe, weil ich so durch gefroren war. Das Frühstück mit 4 Tassen Kaffee war reichhaltig und lecker. Das Wetter hat sich beruhigt und der komplette Tag warm und wolken-frei. Schon gestern hatte ich mir bei Komoot eine Wanderung zum Leuchtturm gestrickt, die ich heute machen werde.

Ich bin um kurz nach 10:00 los und zuerst führte mich der Weg hinunter zum Wasser, Portocolom hat den größten Naturhafen Mallorcas, dementsprechend lang ist die Strecke am Wasser entlang. In der Altstadt von Portocolom angekommen, wanderte ich hinüber zur Meerseite und an dieser entlang bis zum Leuchtturm. War ich zuvor auf den städtischen Wegen/Straßen gegangen, ging es hier nur auf Wanderwegen voran. Den Blick aufs Meer immer dabei.



Der Leuchtturm ist noch in Betrieb, daher ist das Grundstück eingezäunt, aber nahe genug um einige schöne Fotos zu machen kommt man schon heran.



Zurück ging es dann wieder an der Hafenseite, also an der Westseite der Landzunge, auch ein netter Weg, zufällig passierte ich noch die Wechselzone eines aktuell laufenden Triathlon, um dann kurz darauf die gleich Strecke wie auf dem Hinweg wieder zum Hotel zurück zu gelangen. Ich war etwa 3 Stunden unterwegs.




Dort lies ich es ruhig angehen, kaufte mir noch einen Sonnenhut um mir nicht, wie meine Enkelinnen immer sagen; „die Spiegelei Glatze“ zu verbrennen, genoss ein paar Getränke und ein leckeres Abendessen, bevor ich den Abend vor dem Zimmer TV ausklingen lies. Es war ein erfüllter Tag, auch wenn ich mit der Anmietung eines Rennrads nicht wirklich weiter gekommen bin. Entweder ist es kompliziert oder sehr teuer. Ich hoffe auf morgen, da werde ich sicher eine Lösung finden




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