Ájtte, das Schwedische Fjäll- und Samemuseum

Pfingstsamstag steht der Besuch des Museums in Jokkmokk auf dem Plan, da wir noch waschen wollen, haben wir um eine weitere Nacht verlängert. Das Wetter ist sonnig, aber ein heftiger Wind lässt uns doch frösteln.

Jokkmokk ist ein wichtiger Kultur- und Handelsplatz für die Samen, jährlich findet ein riesiger Markt statt.
Das Ájtte ist der ganze Stolz der Samen, ein großes Museum das viel über die alte Kultur dieser Volksgruppe erklärt, welche ohne Grenzen auf vier Länder verteilt hier im Norden lebt; Schweden, Norwegen, Finnland und Russland.

Die Samen leben schon seit vielen tausend Jahren hier und lebten damals von jagen und fischen, und zogen den großen Rentierherden hinterher, die ihnen alles lebensnotwendige lieferten. Nahrung, Kleidung (Wärme) und nicht zu Letzt Geweih und Knochen um daraus wichtige Dinge herzustellen, mit einer großen (Kunst-) handwerklichen Geschicklichkeit.

Von all diesen Dingen und den Veränderungen in die modere Zeit hinein, erzählt das Museum, welches groß, liebevoll ausgestattet und handwerklich toll gemacht ist.

Außerdem gibt es noch in der Gletscherabteilung eine Kältekammer in der man ziemlich schnell friert und eine große Abteilung in der Kinder die Samenwelt erkunden können. Also von uns bekommt das Ájtte einen dicken „Daumen hoch“.

1 Kommentar

  1. „Darf ich fragen, was Sie da oben auf dem Dach machen?“

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